Ranking Faktor SEO

Der heute wichtigste Rankingfaktor für Google und Social Networks [Engagement Reputation]

Wie komme ich mit meinen Seiten und Beiträgen an die Spitze?

In der Welt der Suchmaschinenoptimierung (SEO) hat sich in den letzten Jahren viel getan. Ein Update jagt das Nächste und seit „Panda“ wissen wir, es reicht heutzutage nicht mehr einfach nur minderwertigen Content auf ein paar Seiten zu setzen, ein paar Links von externen Quellen einzukaufen und gut zu ranken.

Parolen wie „Content is King“ oder „Quality first“ prägen die SEO Landschaft und das zu recht. Das Hauptziel von Google ist es, den Suchenden qualitative und vor allem relevante Inhalte zu zeigen und ihre Bedürfnisse und Probleme so schnell wie möglich und genau wie möglich zu lösen.

Rankbrain – SEO ändert sich… wieder einmal

Rankbrain ist der Name für eine von Google entwickelte künstliche Intelligenz, welche durch Selbstlernprozesse dabei hilft, Googles Suchanfragen zu filtern und einzuordnen. Somit lernt dieser Algorithmus ständig dazu und entwickelt sich weiter. Rankbrain ist dabei zwar nur ein Teil des gesamten Google Algorithmus, aber diese Prozesse beeinflussen natürlich maßgeblich die Suchergebnisse.

Engagement Reputation

Einer der größten Faktoren, die die Ergebnisse der Suchanfragen bestimmen ist die Engagement Rate, oder anders gesagt „wie stark interagieren Suchende mit meiner Webseite und wie positiv sind diese Kennzahlen?“

Engagement ist das neue schwarz!

Egal wo man hinschaut, Facebook, Twitter oder Instagram. Alle ändern ihre Feeds von einer chronologischen bzw. datumbasierten Anzeige auf eine, die weitaus komplexer ist. Ein großer Bestandteil dieser Änderung ist die Fokussierung auf die Interaktion mit den Beiträgen. Beiträge die mehr likes, mehr shares, mehr Kommentare bekommen, werden weiter oben und öfter angezeigt. Genau das gleiche System nutzt logischerweise auch Google für seine Rankings.

Warum auch nicht? Denn die Seiten oder Beiträge die am meisten Interaktion erzeugen, sind interessanter, besser, relevanter.

Konsequenz 1: Du musst alle Besucher zufriedenstellen

Es reicht nicht mehr massig traffic auf die Webseite zu schaufeln und dann aber nur 10-20% der Besucher mit den Inhalten zufrieden zu stellen. Nun ranken diejenigen Webseiten gut, die es schaffen so viele Zielgruppen und Besucher wie möglich zufrieden zu stellen und gleichermaßen zu bedienen. Nie war es wichtiger als zuvor, seine Zielgruppen und vor allem die Suchwörter genau zu verstehen. Je mehr Prozent der Besucher passende Inhalte zu ihrem Suchwort finden, desto besser wird die Webseite zu allen Keywords ranken. Dementsprechend sollte man aber auch gezielt mit seinen Themenfeldern und Keywords agieren, um den Besuchern auch wirklich relevante Inhalte bieten zu können.

Durch den stetig wachsenden Algorithmus gelten aber nicht mehr die gleichen Rankingfaktoren für alle Keywords gleichermaßen. Jedes Keyword kann andere Rankingfaktoren mit sich bringen.

Beispiel: Ein Besucher sucht nach „Outfit ideen“

Eine logische Konsequenz einer Suche müsste ja Seiten präsentieren, die sich einen gewissen Status und Trust bei Google erarbeitet haben. Große Shops mit vielen Produkten, welche viele Outfits präsentieren, richtig?

Falsch, denn Google analysiert genau, ob die Suchenden mit den Ergebnissen zufrieden sind. In diesem Fall wollen die Kunden aber keine Produkte hingeknallt, sondern Ideen zu Outfits bekommen. Das heißt sie suchen nach Listen oder Artikeln welche Inspiration und Bilder bieten und nicht nach stupiden Shops mit Produkten.

Somit ranken urplötzlich kleine Blogs zu Keywords, die von großen Playern dominiert wurden und unerreichbar schienen.

Beispiel: Medizinische Keywords

Ein weiteres Beispiel, dass sich die Rankingfaktoren durch den selbstlernenden Algorithmus nicht mehr so leicht über einen Kamm scheren lassen, sind Anfragen zu Gesundheitsthemen.

Hier klicken Nutzer oft die Ergebnisse 1-10 komplett durch, da sie nicht nur einer Webseite vertrauen wollen. Hohe Bouncerates sind die Folge, was der Algorithmus aber als normal für dieses Thema einstuft und nicht abstraft.

Rankings zu bekommen heißt nicht Rankings zu halten

Nur wer seine KPI’s und Engagementraten langfristig halten kann, wird auch bestehend gut ranken. Kurze Klickanstürme oder Links auf die Seiten zu feuern wird langfristig nicht mehr funktionieren. Google ist inzwischen einfach auf einem Level, wo das austricksen fast unmöglich wird.

Konsequenz 2:  Optimiere die Click-through-rate mehr als je zuvor

Deine Ergebnisse müssen langfristig aus der Masse herausstechen und die Aufmerksamkeit der Suchenden auf sich ziehen. Verstehe bei jedem Keyword, was die Nutzer suchen und erwarten und optimiere deine Snippets in der Googlesuche auf diese Thesen.

Haltet die Engagement rate hoch! Hier ein paar wichtige Punkte:

  • Der Titel muss zur Intension des Nutzers passen
  • Ist die Url anziehend? Klingt sie seriös für meine Suchanfrage?
  • Steht eine Marke hinter diesem Klick?
  • Ist das Suchergebnis noch aktuell? Ist das Datum nicht zu alt?
  • Klingt die Beschreibung interessant? Neugier wecken und Vertrauen schaffen, zu vermitteln, dass hinter diesem Klick die Lösung steckt ist essenziell.

Konsequenz 3: Mache wenig sehr gut, als viel nur mittelmäßig oder gar schlecht

Wie schon vorher erwähnt, legen Social Networks inzwischen viel Wert auf die Interaktion mit den Beiträgen. Bekommt ein Beitrag wenig Aufmerksamkeit, also wenig Likes, wenig Shares, wenig Kommentare, ranked er schlechter. Aber nicht nur das, viel schlimmer! Alle darauffolgenden Beiträge werden von vorne herein als schlechter eingestuft. Andersrum heißt das: Je besser der letzte Beitrag abgeschnitten hat, desto mehr Leuten wird automatisch der nächste Beitrag gezeigt.

  • Gute Inhalte > Mehr Inhalte
  • Bessere shares > Mehr shares
  • Bessere Rankings > Mehr Rankings
  • Bessere Posts > Mehr Posts

Engagement = Qualität = Gute Rankings

Reduziere schlechte Signale so stark wie möglich und strebe lieber nach wenigen guten Signalen (wenn möglich natürlich vielen Guten).

Daher sehr wichtig: Produziere immer sehr guten Content mit hohen Chancen auf Interaktionen anstatt mehr Content.

Genau das gleiche gilt für die Suchmaschinenoptimierung. Je besser jede einzelne Seite auf der Webseite ist und in den Suchergebnissen abschneidet, desto besser ranken automatisch alle anderen Seiten zu den jeweiligen Keywords.

Sorge dafür, dass nur gute Seiten auf deiner Webseite sind. Vermeide doppelte Inhalte, Inhalte die nur zum Füllen da sind. Mache jede Seite wertvoll für deine Benutzer oder markiere sie mit einem „noindex“ oder „canonical tag“ als eine Seite, die nicht relevant für den Suchindex ist.

„Müsste man für jede Seite die man online stellt einen Euro bezahlen, wäre das Internet weitaus qualitativer“

Denke mal über diesen Satz nach und verinnerliche ihn. Mache deine Webseite so gut wie nur möglich.

Konsequenz 4: Daher ist nichts wichtiger als die User Experience

Wenn alles nur noch nach Nutzerzufriedenheit und Nutzerinteraktionen bewertet wird, muss die Seite natürlich benutzerfreundlich sein.

Hier die Grundzüge von gutem UX

  • Biete einzigartigen Content mit Mehrwert im Vergleich zur Konkurrenz
  • Biete verständliche Inhalte, keine unnötige Verkomplizierung oder Füllsätze
  • Die Seite muss einfach sein und Spaß in der Bedienung machen (auf jedem Endgerät!)
  • Sie muss zur Interaktion anregen (z. B weitere Unterseiten anzuklicken)
  • Stelle UX über die Conversionrate, Popupbanner mögen eventuell die CR steigern, dennoch sind sie grauenvoll für jede User Experience und schaden der Marke langfristig
  • Dasselbe gilt für Werbung, übertreibt es nicht sonst leidet die UX

Fazit: Engagement kicks ass

Wer gute Rankings will, sowohl auf Google als auch in Social Networks, muss sehr starken Wert auf die Engagement Rate legen. Inhalte die durch Qualität überzeugen und zur Interaktion anregen ranken letztendlich gut und beeinflussen auch alle anderen Seiten und Beiträge.

 

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *