Erfolgreiche Webseiten

Der Hauptgrund warum so viele Webseiten nicht erfolgreich sind

Warum sind manche Webseiten erfolgreich und mache nicht?

Erstmal vorweg, ich spreche hier nicht von Clickbait Seiten oder Casino Affiliates, die nur auf das schnelle Geld aus und nach einem halben Jahr wieder offline sind, sondern von longterm Webseiten die einen Zweck erfüllen. Das heißt, das ein richtiges Projekt oder Business dahinter steht.

 

Die grundlegende Frage

Um herauszufinden was gute Webseiten zu guten Webseiten macht und warum sie deswegen erfolgreich sind (die KPI hierfür muss jeder für sich selbst wissen, egal ob Besucher, Verkäufe oder Verweildauer), sollte man sich die Frage stellen: Was ist überhaupt der Sinn und Zweck des Internets, Suchmaschinen und Webseiten?

 

Ganz einfach: Der Sinn und Zweck ist Probleme zu lösen.

Eine Vernetzung mit anderen Menschen über Facebook löst das Problem der Kommunikationsbarriere, ein Online-Shop löst dein Problem ein knappes Gut zu erwerben und nicht extra in die Stadt fahren zu müssen, Wikipedia löst dein Problem schnell an Wissen zu kommen, ohne 1000 Seiten eines Lexikon durchzublättern.

 

Erfolgreiche Webseiten fokussieren sich auf ihren Sinn

„If you help enough people to get what they want, you can have everything you want.“

Dieser Satz sagt eigentlich schon alles. Webseiten sind dann erfolgreich, wenn sie anderen Menschen helfen ihre Probleme zu lösen. So viele Webseiten sprechen immer nur von Problemen, lösen sie aber nicht. Ein Kunde oder Besucher deiner Webseite ist dann zufrieden, wenn er das findet was er eigentlich sucht. Wenn er einen Mehrwert auf deiner Webseite bekommt und sich verstanden und abgeholt fühlt.

 

Die 3-5 Sekunden Regel

Überlege dir wie deine Webseite für jemanden wirkt, der sie das erste mal sieht. Was hat dieser Besucher für Erwartungen? Vielleicht kennst du die 3 Sekunden Regel für heruntergefallenes Essen die besagt, dass man alles noch essen kann was nicht länger als 3 Sekunden auf dem Boden lag. Auch wenn die Regel für Essen etwas bedenklich erscheint, so gibt es diese auch bei Webseiten. Kann der Nutzer in 3-5 Sekunden verstehen worum es auf dieser Webseite geht? Schafft die Webseite es dem Nutzer in dieser Zeit einen Mehrwert zu vermitteln und ihn neugierig zu machen?

Stelle dir die Frage, wie kann ich dem Besucher innerhalb von Sekunden ein Gefühl mitgeben, welches ihn dazu bewegt auf der Seite zu bleiben und mehr erfahren zu wollen.

Warum ist er auf deine Seite gestoßen? Nach was sucht er? Versteht er was er hier sieht? Was erhofft er sich hier zu finden? Wie kann ich ihm am besten und schnellsten das geben was er will? Wenn du deine Webseite nach diesen Fragen aufbaust, wird dem Benutzer geholfen und dadurch zwangsläufig dir.

 

Der Besucher soll

zum einen

  • einen Mehrwert auf deiner Webseite bekommen
  • das finden, was er sucht
  • eine Lösung zu seinem Problem finden

und zum anderen

  • begeistert sein und wieder kommen
  • Spaß bei der Benutzung haben

Der Mehrwert und die Problemlösung muss jeder für sich selber herausfinden, den das hängt im Einzelfall vom Konzept, Produkt oder Art der Webseite ab.

 

Hustle and flow

Der beste Zustand in den ein Nutzer kommen kann ist der Flow. Dieser bezeichnet einen Zustand, in dem die Nutzer ein Gefühl von tiefer Konzentration und echter Freude erleben. Dieser Zustand wird durch die totale Fokussierung auf eine Aktivität hervorgerufen. Hierbei kommt diese optimale Erfahrung eines Hochgefühls nicht durch passive- oder entspannte-, sondern herausfordernde Aktivitäten zu Stande.

 

Kurz gesagt: Er soll die Zeit vergessen und Spaß auf deiner Webseite haben.

Jeder kennt dieses Gefühl, man will nur nur kurz etwas googlen kommt auf eine Webseite und verbringt ohne es zu wollen kurz mal eine halbe Stunde auf dieser. Diese Webseite hat das Flow Konzept verstanden.

 

Das beste Negativ Beispiel:

Affiliate Nischenseiten wachsen praktisch wie Pilze aus dem Boden, aber die wenigsten haben verstanden, das eine gute Affiliate Seite nicht zwangsläufig ellenlange SEO optimierte Texte und dazu noch ein paar „Hier kaufen“ links hat, sondern dann effektiv ist, wenn sie den Kunden in ihren Bann ziehen kann, dem Kunden wirklich hilft und dabei noch Spaß macht!

 

Versuchs doch mal mit..

  • Beratungsfunktionen (z.B eine kleine Webapplikation mit Spaßfaktor anstatt ödes Texte lesen)
  • Storytelling (Erzähle eine Geschichte und streue nebenbei spielerisch Infos und Kaufanreize ein)
  • Personalisiere (Biete zugeschnittene Inhalte z.B mit einem Konfigurator)
  • Ein kleines Online Game welches wissen vermittelt und am Ende zu einem Kaufabschluss anregt

Natürlich bringt so etwas einen viel größeren Aufwand mit sich als nur Texte und Bilder. Aber das Ding mit Texten und Bildern ist, es sind halt auch nur Texte und Bilder.

 

Und was ist mit SEO?

Klar sollte man eine Webseite auch mit Bedacht auf SEO aufbauen. Aber überlege dir mal was eigentlich der Grund für SEO ist, warum will Google das SEO optimierte Seiten besser ranken? Weil SEO eigentlich nichts anderes ist (jedenfalls nach dem ursprünglichen Sinn), als gute und sinnvolle Inhalte für den Besucher bereitzustellen, welche ihn zufriedenstellen. Je besser deine Webseite das macht, desto besser muss zwangsläufig dein Suchmaschinenranking sein. Denn Google ist ja nicht dumm und weiß, bessere Bounce rates, längere Verweildauer also höhe Relevanz machen eine Webseite zu einer guten Webseite. Gute Inhalte machen deine Besucher glücklich, sind deine Besucher glücklich ist Google glücklich. Denn Engagement ist heute, wie schon in einem früheren Beitrag erklärt, einer der wichtigsten Rankingfaktoren für Google.

 

Los geht’s!

Jetzt wisst ihr was zu tun ist, geht raus in die Welt und erschafft Webseiten die uns Freude bereiten und unsere Probleme lösen. Seid kreativ und überlegt, was für eure Webseite an Funktionen Sinn machen könnte. Schaut mal über den Tellerrand hinaus, nur weil alle anderen stinklangweilige Webseiten hochziehen, solltet ihr das auf keinen Fall auch tun. Macht was draus, denn:

„Wer immer nur das tut was alle anderen auch machen, wird auch immer nur so gut sein, wie alle anderen.“

 

 

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